Haarbänder selbst gemacht – DIY aus Strumpfhosen

Ich habe das irgendwann zufällig auf Pinterest entdeckt und dann in einem Blog angeklickt: dass man Haarbänder ganz einfach aus Strumpfhosen basteln kann. Hätte man eigentlich auch selber drauf kommen können. Strumpfhosen sind günstig, elastisch und es gibt sie in allen möglichen Farben. Die geniale Idee habe ich jedenfalls immer mal wieder in die Tat umgesetzt, sodass ich jetzt eine kleine Strumpfhosen-Haarband-Sammlung zusammen habe:

Haarbaender aus Strumpfhosen

Man sieht meine Farbvorliebe für Grau, Grün, Blau und Orange mal wieder. ;-) Wie macht man das nun? Hier eine kurze Anleitung:

Strumpfhose anzeichnen

Ihr nehmt eine Strumpfhose in der Farbe eurer Wahl. Ein Bein ignoriert ihr. Und das andere schneidet ihr sozusagen ab. Ich habe euch hier mit Kreide die Linien eingezeichnet: unten schneidet ihr die Fußspitze der Strumpfhose ab, oben sozusagen den Po- und Unterhosenbereich, sodass ihr nur das eine Bein übrig behaltet. Man muss das nicht einzeichnen, geht natürlich wunderbar freihändig.

Bein 1

Hier also das abgetrennte Bein der orangenen Strumpfhose, übrigens 40 DEN und damit ein dünneres Exemplar. Noch dünnere habe ich nicht verwendet, blickdicht macht irgendwie schon mehr Sinn. Fast noch lieber sind mir Strumpfhosen in 70 DEN, die sind fester, auch als Haarband, hier ein abgetrenntes Bein in Grau:

Bein 2

Und nach dem Schneiden legt man sich das „Bein“ um den Kopf und knotet es im Nacken in der passenden Länge, sodass das Haarband schön fest sitzt. Runter nehmen und Knoten festziehen, fertig. Ich lasse die Bänder geknotet und stülpe sie dann nur noch so über den Kopf. Dann sehen sie so aus:

Haarband grau

Oder eben so (40 DEN wird nicht nur dünner, sondern auch etwas schmaler):

Haarband orange

Die Strumpfhosen habe ich mal wieder über Amazon gekauft: Farbauswahl in 40 DEN von Merry Style oder  von Gabriella (leichter, dünner, schmaler) und Farbauswahl in 70 DEN von Merry Style (breiter, fester, liegen strammer am Kopf). Da man die Strumpfhosen nicht tragen will, kann man sie in jeder beliebigen Größe kaufen, was eben gerade am billigsten ist (und wenn man mehrere nimmt, lohnen sich auch die Versandkosten bei einigen Anbietern). Und wenn man bedenkt, dass man aus jeder Strumpfhose zwei Haarbänder machen kann, sind sie wirklich günstig.

Natürlich ist das auch die ideale Verwendung, wenn man in einem Bein einer (geeigneten) Strumpfhose eine Laufmasche hat (transparent hautfarben stelle ich mir weniger hübsch vor, aber sonst…). ;-) Bei mir erweisen sich die selbstgebastelten Haarbänder jedenfalls echt als praktisch, haltbar, lange elastisch und eben auch problemlos waschbar. Der Knoten im Nacken stört mich eigentlich nie.

Haarbänder aus Strumpfhosen

Und was fängt man damit an? Ich trage sie gerne, wenn ich offene Haare habe und die Haare aus dem Weg haben will (Essen). Oder wenn Wind ist. Oder wenn ich einfach ein bisschen Farbe am Kopf haben möchte. Und dank meiner Auswahl finde ich immer eine passende Farbe. Sehr häufig trage ich die Haarbänder übrigens auch, während ich meine Haare lufttrocknen lasse. Dann stören sie mich weniger und ich habe das Gefühl, dass es den Frizz am Oberkopf etwas besänftigt bzw. besser anliegen lässt.

Hinweis: Alle mit * gekennzeichneten Links sind Amazon-Partnerlinks.

8 Kommentare

  1. Susa
    1. Juli 2015

    Die Idee ist ja super und ich stell es mir echt bequem vor! Das muss ich dringend ausprobieren :)
    Allerdings finde ich es nicht cool, dafür neue Strumpfhosen zu kaufen… Grade, weil die Größe egal ist, kann man doch sogar mit Freundin/Schwester/Mutter teilen, tauschen etc.
    Ich finde grade den Upcycling-Gedanke toll!
    Deshalb werde ich auf die nächste Laufmasche warten. Sicher nicht lang :D

    • Wuscheline
      1. Juli 2015

      Du hast schon recht mit dem Upcycling. Bloß trage ich fast nie Strumpfhosen, ich mag die Dinger nicht. Außer im Winter, dann aber welche mit Wolle, die sich nicht eignen… Mir bleibt da also echt nix anderes übrig. :D

  2. Valandriel Vanyar
    1. Juli 2015

    Ich kenne die Idee, hatte sie aber schon wieder vergessen, danke für die Erinnerung! =)
    Ich finde solche DIY Projekte cool, aber würde hier auch eher zu schon kaputten Strumpfhosen tendieren. Ich nähe mir meine Haarbänder meist sowieso selbst, da ich bis auf wenige Ausnahmen nur schwarze Strumpfhosen habe :-D
    LG Valandriel

    • Wuscheline
      1. Juli 2015

      Ich bin da (nähen) leider überhaupt nicht begabt. Also würde ich mir sonst Haarbänder kaufen. Ich kann es jetzt nicht so „schlimm“ finden, wenn ich mir stattdessen bunte Strumpfhosen kaufe. ;-)

  3. Chrizine
    4. Juli 2015

    Hey, das kam genau rechtzeitig!
    Heute zum Renovieren durfte eine normale Hautfarbene Strumpfhose mit Laufmasche dran glauben – laut meinem Freund sah das selbst mit der Farbe gar nicht so schlecht aus („Die passt ja genau zu deiner Gesichtsfarbe!“ – hab ich wohl mal die richtigen Hautfarbe gekauft gehabt :D)
    Und so hat sich das Problem mit dem vorwitzigen Neuwuchs, der sich ins Gesicht kringelt, erledigt :)
    Solange es hält, darf das Band jetzt als Kosmetik-Haare-aus-dem-Gesicht-Halter weitermachen… Und wenn ich das nächste mal eine Laufmasche in einer meiner bunten Lieblingsstrumpfhosen hab, bin ich nicht mehr so traurig sondern freue mich auf mein Haarband :)

    • Wuscheline
      5. Juli 2015

      Ja, so ist das natürlich ideal. :)

  4. Tinsche
    8. Juli 2015

    Hallo wuscheline,
    das ist mein erster kommi hier bei dir, ich liebe all eure blogs vom flechtwerk und weil es grade passt, kommentiere ich heute mein erstes mal bei dir ;-).

    wir haben früher haarbänder aus (alten) t-shirts gemacht.
    einfach den unteren teil, dort wo man reinschlüpft abschneiden.
    meist muß man es dann doppelt nehmen (evtl. könnte man kindershirts nehen, die ganz klein sind, dann könnte man sich evtl. das verdoppeln sparen) .
    bri fieser methode entfällt auch der knoten, ich glaube der würde mich stören, bin am kopf so empfindlich.

    trotzdem werde ich es mal ausprobieren. Evtl. könnte man auch das strumpfhosenband einfach ohne es zu zerschneiden über den kopf ziehen, aber wahrscheinlich ist das zu eng!?

    lg

    • Wuscheline
      12. Juli 2015

      Hallo Tinsche, schön, dass du da bist und kommentierst. :)
      Aber T-Shirts (v.a. alte) sind doch gar nicht elastisch? Hält das dann?
      Das mit dem Strumpfhosenband habe ich mir auch gedacht, bei mir und meinem großen Kopf war das aber zu eng… ;-)

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert