Aktuelle Haarpflegeroutine | Haarbande

Tatsächlich habe ich seit geraumer Zeit nicht mehr über meine Haarpflegeroutine gebloggt, obwohl die inzwischen seit etwa 3 Jahren so ziemlich unverändert ist – gut, dass das heute Thema in der Haarbande ist. Die Produkte, die ich verwende, wechseln zwar hin und wieder, das Vorgehen, die Abfolge, die Routine eben, bleibt aber. Das liegt daran, dass ich mir damals das erste Hair Schedule von Mariana habe machen lassen und seitdem so zufrieden mit meiner Haarpflegeroutine bin, dass ich dabei bleibe (bzw. sie die Produkte hin und wieder anpassen lasse). Wie also läuft das so ab?

Aktuelle Haarpflegeroutine | Haarbande

1. Haarwaschfrequenz

Ich wasche öfter als noch vor 2023, aktuell alle 3-4 Tage, wie es in meine Zeitplanung passt. Ich habe keine festen Haarwaschtage, sondern lege die Wäschen auf Tage, an denen ich etwas Zeit habe, oder vor Termine. Der Vorteil am häufigeren Haarwaschen ist jedenfalls für mich, dass ich fast immer offen tragen kann, wenn ich das möchte. Und ich habe inzwischen gelernt: nicht die Zeitplanung an die Haarwäschen anpassen, sondern eben umgekehrt!

2. Prewash

Vor der Wäsche öle ich meist die Kopfhaut und die Spitzen/Längen. In den drei Monaten auf Neuseeland-Reise habe ich das kein einziges Mal getan und muss mich jetzt auch mal wieder dran erinnern, dass das nicht unbedingt „nötig“ ist und meine Haare auch mal ohne überleben. Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass ich immer mal wieder mit Minimalismus liebäugle, aber bei meiner Haarpflegeroutine eher zum Gegenteil tendiere, leider.

Für die Kopfhaut brauche ich aktuell noch verschiedene Haaröle auf oder verwende Kürbiskernöl gemischt mit etwas Rizinusöl und einigen ätherischen Ölen. Manchmal verwende ich aber auch das Rapunzel-Hair-Tonic, das ist ölfrei, aber mit Alkohol. Wenn ich Öl oder Serum aufgetragen habe, folgt eine Kopfhautmassage, meist mit dem HairRave.

Mein Lieblingsöl für die Längen war lange Avocadoöl, inzwischen habe ich aber zum noch leichteren (und damit leichter auswaschbaren) Jojobaöl gewechselt. Oder ich verwende die Silikonöle von OGX (Argan oder Kokos), denn das Öl soll ja das Haar vor dem Shampoo und der Belastung durch die Wäsche schützen und dafür eignet sich Silikon eben.

Das lasse ich dann so lange einwirken, wie es in meinen Tagesablauf passt, geschätzt 1-8 Stunden. :-) Das ist aber echt der Teil der Haarpflegeroutine, der mich am meisten „stresst“, denn mit öligen Haaren ist man ja doch ein klein bisschen eingeschränkt und kann dann auch nicht einfach beschließen, heute doch nicht zu waschen. Also werde ich in Zukunft wohl öfter mal darauf verzichten. Das Ölen der Kopfhaut ist ja sowieso sehr umstritten.

3. Shampoo

Ich wasche immer zwei Mal, Fokus auf der Kopfhaut, kopfüber (vor der Dusche stehend) und gern mit Kopfhautbürste/Shampoobürste beim  zweiten Shampoonieren. Meine Lieblingsshampoos sind die von Rahua (Classic, Hydration oder Aloe), ich verwende ab und zu aber auch einen Scalp Scrub (Rahua), das Bare-Shampoo von Head&Shoulders oder ein Tiefenreinigungsshampoo, um Stylingrückstände zu entfernen.

4. Kur

Ins leicht handtuchgetrocknete Haar kommt dann eine Kur, ich verwende 3-5 verschiedene Haarkuren im Wechsel. Mein absoluter Liebling ist Amika Soulfood, Sheamoisture Manuka mag ich zum Beispiel auch. Einwirkzeit ca. 10 Minuten. Die Zeit verbringe ich logischerweise nicht unter der Dusche, sondern sonstwie.

5. Spülung/Conditioner

Nach sehr reichhaltigen Kuren (Amika) benutze ich keinen Conditioner mehr, bei den leichten aber doch. Das Haargefühl ist danach dann einfach besser. Meine Favoriten sind hier die Conditioner von Rahua oder Sheamoisture Manuka. Ich gehe normalerweise erst zum Ausspülen der Spülung unter die Dusche. Alles andere erledige ich vor der Dusche stehend kopfüber. Nach dem Ausspülen des Conditioners kommen meine Haare kurz in einen Handtuchturban.

6. Leave-In etc.

Ich benutze immer ein (feuchtigkeitsspendendes, frizzreduzierendes, lockenbündelndes) Leave-In nach der Wäsche, besonders in den Spitzen. Meinen ganz großen Favoriten habe ich hier noch nicht gefunden, ich wechsle also zwischen verschiedenen Produkten, brauche auf, teste. Danach folgt meist ein Gel, weil das meine Wellen daran hindert, total zu explodieren und den Frizz ein bisschen anlegt (neu entdeckt habe ich das Locken Crunch Gel von Balea, das ich toll finde!). Ich habe auch schon ein bisschen mit Schaum experimentiert, aber noch keinen gefunden, bei dem sich die Haare danach nicht etwas trocken und komisch anfühlen.

Manchmal verzichte ich auf das Gel. Aber nie auf einen Hitzeschutz vor dem Föhnen. Das Trocknen geht schneller mit silikonhaltigem Hitzeschutz, aber dann halten die Wellen an Tag 2-3 nicht so gut, die mögen nämlich keine Dimeticone. Nun ja.

7. Styling oder nicht

Wenn ich meine Locken stylen will, dann funktioniert das besser, wenn ich Leave-In und Gel ins noch ziemlich nasse Haar gebe. Allerdings trocknen die Haare dann deutlich länger. Wenn ich die Stylingprodukte ins handtuchtrockene Haare gebe und das Gel weglasse, geht es am schnellsten mit dem Trocknen. Deshalb style ich meine Locken nicht immer – meist trage ich sowieso Zopf oder eine andere Frisur am nächsten Tag.

Am schönsten werden meine Wellen, wenn ich sie mit der Bounce Curl Define Bürste style. Zwischendrin habe ich das jedes Mal gemacht, aber inzwischen ist mir das zu viel Aufwand (und Strapaze fürs Haar), wenn ich danach dann sowieso Frisuren und nicht offen trage. Also was für besondere Gelegenheiten.

8. Trocknen

Ich ploppe kurz mit einem Haarhandtuch, schon aus praktischen Gründen, um währenddessen alles andere zu erledigen. Dann kommt ein Mix aus Lufttrocknen und Föhnen, auch das angepasst an meinen Tagesablauf. Manchmal föhne ich sofort und lasse dann den letzten Rest an der Luft trocknen. Noch schöner werden sie eigentlich, wenn ich sie erstmal an der Luft antrocknen lasse und dann fertigföhne. Und damit ist meine Haarpflegeroutine schon beendet. :-)

9. Tägliche Haarpflegeroutine

Ich gebe jeden Morgen und jeden Abend etwas Feuchtigkeitspflege in meine Längen und darüber etwas Oi Oil (silikonhaltig). Mehr dazu in diesem Artikel. Wenn ich einen Flechtzopf trage, gebe ich oft zusätzlich noch etwas Pflege in die Zopfquaste.

10. Kämmen, Bürsten und Kopfhautmassagen

Kämmen und Bürsten lasse ich weitgehend sein im Moment. Meine Haare verknoten und verheddern sich gar nicht sehr. Ich entwirre beim Waschen mit den Fingern und das geht immer problemlos. Jedes Kämmen oder Bürsten macht meine Wellen kaputt und ich habe nur noch voluminösen Plüsch auf dem Kopf. Kurz vor der nächsten Wäsche kämme ich oft. Aber wie gesagt: wirklich nötig ist das bei meinen Haaren  nicht.

Dafür versuche ich, möglichst häufig eine Kopfhautmassage zu machen. Vor der Wäsche wie gesagt fast immer, zwischen den Wäschen je nach verfügbarer Zeit und Laune. Meist trage ich vorher ein Serum für die Kopfhaut auf. Mehr im Artikel zur Kopfhautpflege.

Aktuelle Haarpflegeroutine | Haarbande

Schaut euch auch die Haarpflegeroutine der anderen Haarbanditinnen an! Im April beschäftigt sich die Haarbande mal wieder mit dem Thema „Haare schneiden“.

Hinweis: Alle mit * gekennzeichneten Links sind Amazon-Partnerlinks.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert