Water only 5 | Wie wäscht man Haare nur mit Wasser?

Heute erscheint die vorerst letzte Folge meiner kleinen Water-only-Reihe, diesmal mit der Frage: wie wäscht man sich eigentlich die Haare, wenn man nur mit Wasser wäscht? Was muss man beachten bzw. was hat sich bei mir für Water only als gut und sinnvoll herausgestellt? Der Artikel stellt meine Erfahrungen zum Thema dar, es kann natürlich sein, dass es bei euch mit anderen Haareigenschaften und anderem Wasser ganz anders aussieht. Trotzdem sind meine Erläuterungen vielleicht für den einen oder anderen hilfreich.

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1. Vor der Wäsche bürsten: alle wichtigen Infos dazu findet ihr hier. Nur so entfernt ihr schon VOR der Wäsche Staub und groben Schmutz aus dem Haar und meiner Meinung nach kann WO so deutlich besser funktionieren.

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Water only 4 | Bürsten: wie, wann, womit?

Wenn man seine Haare nur mit Wasser wäscht, dann ist ganz klar, dass man seine Haare zusätzlich mechanisch reinigen muss, nämlich von Staub, Schuppen und allem, was sich sonst so im Haar sammelt. Viel davon lässt sich nämlich ganz einfach aus dem Haar bürsten. Mit einer guten Bürste massiert man die Kopfhaut und verteilt dabei auch gleich noch das eigene Haarfett vom Ansatz bis in die Längen, das pflegt und gibt Glanz. Wann, womit und wie bürstet man aber am besten? Hier meine Gedanken zum Thema.

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Ganz zu Beginn von WO habe ich nur wenig gebürstet, einfach weil noch kein Sebum erkennbar war, das ich hätte verteilen können. Erst nach ca. zwei Wochen war da etwas mehr und ich habe mehr gebürstet. Am wichtigsten ist wohl das Bürsten direkt vor einer WO-Wäsche, denn so entfernt man schonmal den losen Schmutz und die darauffolgende Wäsche funktioniert viel besser. Das habe ich also von Anfang an gemacht. Am ersten Tag nach einer Wäsche bürste ich hingegen eher nicht, denn sonst zerstöre ich damit ja meine Wellen.

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Water only 3 | Pflege für die Haarspitzen mit Sebum-Mix

Water only bei trockenen Haaren? Eigentlich ideal. Ich bin jetzt seit vier Wochen dabei und es funktioniert alles ganz gut. Der Ansatz ist bei mir nicht übermäßig fettig, die Haare reinige ich mit Bürsten und ein Mal pro Woche wasche ich eben mit Wasser, manchmal mit leichten sauren Rinsen. Ich bin echt ziemlich zufrieden und fast überrascht, wie gut das klappt. Das Öl, das ich nach der Reinigungswäsche verwendet habe, ist auch komplett aufgesaugt, ausgebürstet oder ausgewaschen worden. Problem ist also nach wie vor nicht zu viel Fett, sondern eher zu wenig, vor allem in den Spitzen und Längen.

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Hier seht ihr ein Bild von Tag 26 nach der Reinigungswäsche, dazwischen lagen 3 Water-only-Wäschen. Vorher hatte ich über Nacht zwei Zöpfe geflochten, deshalb plustern sich die Haare etwas, da ich die Flechtwellen dann ausgebürstet habe. Ansonsten hat sich das mit der Plustrigkeit durch WO aber durchaus verbessert! Man sieht jedoch auch, dass das untere Drittel meiner Haare nach wie vor etwas trocken wirkt. Da muss ich also zusätzlich pflegen. Womit macht man das aber, wenn man nur mit Wasser waschen will, das Pflegende also größtenteils im Haar verbleibt? Mit Sebummix. Übrigens auch eine gute Idee für alle, die ihre Haare eher konventionell oder auch anderweitig alternativ pflegen, nicht nur bei WO!

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Water only 2 | Reinigungswäsche als Vorbereitung

Mein Water only Projekt läuft noch und bisher läuft es auch gut. Ich habe jetzt schon drei Mal nur mit Wasser gewaschen, immer ein Mal pro Woche. Das heißt, meine letzte Wäsche mit Shampoo und zugleich Reinigungswäsche ist nun schon über drei Wochen her (21.9.2016). Denn bevor man mit WO startet, sollte man die Haare zuerst einmal „grundreinigen“. Mit der sanfteren Reinigung durch WO waschen sich vor allem Rückstände von Stylingprodukten und Silikone kaum mehr aus. Silikone will man aber logischerweise aus dem Haar entfernen, damit die Haare eben nicht versiegelt sind, sondern durch das natürliche Haarfett gepflegt werden können.

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nach der Reinigungswäsche, frisch aus dem Nachtzopf

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Water only 1: Vorüberlegungen, Erfahrungen und Erwartungen

Kommt Wuscheline jetzt schon wieder mit was Neuem, Water only, echt jetzt, ihr Ernst? Ja, Leute, echt, ich packe es nochmal an. Eigentlich war ich mit meiner aktuellen Haarpflege (sehr OGX-lastig) ja sehr zufrieden, Silikone funktionieren für meine trockenen Haare echt gut. Aber andererseits frage ich mich immer wieder, ob es wirklich so kompliziert und „viel“ sein muss. Pre Wash Kur, Shampoo, Spülung, Rinse, 2 Leave-Ins, Pflege der Längen auch zwischen den Wäschen… Ne ganze Menge Zeit, die ich mit Haarewaschen verbringe. Ne ganze Menge Zeug, was ich so für meine Haare verwende. Und wenn ich in Urlaub fahre, dann nehme ich quasi eine extra Kosmetik-Tasche für meine Haare mit! Echt!

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Zum großen Teil liegt es halt daran, dass meine Locken wirklich sehr trocken und pflegebedürftig sind und echt viel „brauchen“, wie mich die Erfahrung gelehrt hat. Andererseits denke ich mir halt immer wieder, ob das wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, ob es nicht auch mit weniger geht, vielleicht sogar mit gar nichts? Wie wäre es mal mit ein bisschen Minimalismus? Näher an der Natur dran? Irgendwie habe ich immer wieder diesen Gedanken, Wunsch, diese Sehnsucht, einfach mit weniger klarzukommen, auch wenn es mir meine Haare da echt nicht leicht machen.

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Zwei Mal WO – Water only

Jetzt habe ich 2 1/2 Mal WO gemacht und schon wieder die Nase voll davon. So kurzlebig sind also meine Vorsätze bezüglich Haarwäsche. ;-) Beim 3. Mal habe ich nämlich schon Condi als Prewash-Kur für die Längen verwendet – denn die kriegen mit WO einfach zu wenig Pflege ab. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich einfach viel zu gerne irgendwas Pflegendes in meine Haare gebe. Und da müsste ich mich mit WO ja einschränken

Der Ansatz war mir außerdem nach guten zwei Wochen nur mit Wasser einfach zu klebrig. Davon abgesehen müsste ich bei WO (zumindest anfangs) wohl deutlich öfter waschen, also alle 3-4 Tage und das ist mir zu doof. Und wie gesagt: bei der Länge kommt mir einfach nicht genug Pflege in die Längen, mit Leave-In muss man ja vorsichtig sein und das reicht meinen trockenen Haaren nicht. Kann schon sein, dass es nach einer Umstellungsphase funktionieren würde, aber irgendwie mag ich das jetzt doch nicht. ;-)

Trotzdem will ich euch die Ergebnisbilder nicht vorenthalten. Und es kann durchaus sein, dass ich in Zukunft ab und zu zur Auffrischung der Haare auf WO zurückgreifen werde, denn dazu funktioniert das schon recht gut. Also mal zwischen den Wäschen gründlich mit Wasser spülen, damit die Locken wieder hübscher werden. Warum nicht.

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Blaugrüne Alge von Aubrey Organics und Natron

Natron 2Die letzte Wäsche ist schon wieder einige Tage her, aber zur Zeit ist bei mir auch wirklich viel los. In ein paar Tagen werde ich wieder mehr Zeit für das Blog haben. Für die letzte Haarwäsche habe ich auch nicht so viel Zeit gebraucht. Ich dachte mir, dass ich endlich das Töpfchen mit der Haarmaske „Blaugrüne Alge“ von Aubrey Organics leermachen sollte, das ich schon einmal getestet hatte. Ich habe also quasi die zweite Hälfte (ich hatte ja schon beim ersten Testen eine ganze Hälfte gebraucht) in die trockenen Haare gegeben und gut verteilt. Das mit dem Verteilen ging diesmal irgendwie besser, ich konnte sogar nochmal mit einem groben Kamm durchgehen, um alle Strähnen zu erwischen. Das habe ich dann wahrscheinlich ca. zwei Stunde auf den Haaren gelassen, die ich mit Stab geduttet hatte. So war das wirklich mal eine unaufwendige Pre wash Kur und ich wusste ja vom letzten Mal, dass die Algen-Maske sehr pflegend ist (sozusagen trotz der vielen Proteine) und mir weiche Haare macht.

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Geburtstag! – Meine Haare werden 3!

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Ja, ich kann das so genau sagen. Genau am 15. Mai 2010 habe ich meine damals ungefähr APL-langen Haare abrasiert. Danach waren sie wirklich sehr, sehr kurz, also ca. 1 cm lang. Seitdem durften sie wachsen. Ein bisschen geschnitten wurde ja auch schonmal, also sind die Haare, die ich auf dem Kopf habe, jetzt wirklich ziemlich genau drei Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch, liebe Haare! :-)

Zeit, einmal kurz zurückzublicken und etwas über meine dreijährige Haargeschichte zu erzählen und Zeit, mal wieder genau die Länge zu messen. Und zu überlegen, wo meine Haarspitzen wohl in drei Jahren baumeln werden… Ob ich das Ziel „Po“ dann schon erreicht habe?

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