Vier Jahre Wuscheline | Bloggeburtstag

Ich feiere wieder Bloggeburtstag! Am 11. Februar 2013, also heute vor vier Jahren, habe ich hier meine ersten Artikel veröffentlicht. Ich habe über meine bisherige Haarpflege (vor dem Blog, schon damals habe ich für die Heymountain-Haarcreme geschwärmt) und meine Ziele gebloggt – Haare bis zum Po. Zwischenzeitlich hatte ich dieses Ziel erreicht und in den letzten vier Jahren sind hier fast 350 Artikel erschienen, eine ganze Menge, finde ich. Das ist also Grund genug zu feiern – mit einigen Bildern von meinen langen Haaren und einer kleinen Verlosung für euch.

Die Gewinner sind ausgelost, es sind Juliane S., Andrea, Julia, Chrizine und Anja! Bitte schaut in eure Mails (auch Spamordner) und lasst mir eure Adressen zukommen!

Die Bilder, die ich hier noch nicht gezeigt habe, stammen aus dem letzten Sommerurlaub in Südfrankreich. Wie im Jahr zuvor habe ich ein bisschen die Haare geworfen. Hier findet ihr also die „Wuscheline am Meer“ Bilder von letztem Jahr.

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Warum ich mir wirklich die Haare abgeschnitten habe

Mein erster Artikel zu den Gründen, warum ich meine Haare abgeschnitten habe, ist ziemlich viel gelesen, kommentiert und diskutiert worden, hier und auf anderen Seiten (Facebook, Instagram und im Langhaarnetzwerk). Ich möchte gerne nochmal klarstellen, dass mich meine Haare nicht „unglücklich gemacht“ haben, dass ich nicht unter ihnen „gelitten“ habe, auch wenn das manchmal vielleicht so geklungen hat. Aber eine so große Rolle haben die Haare für mich nun auch nicht gespielt, bei mir versteckt sich da keine „Leidensgeschichte“. Ausschlaggebend fürs Abschneiden war eher die Zeit, die ich mit ihnen verbracht habe, nicht die Wichtigkeit der Haare. Wären meine Haare wirklich von so großer Bedeutung für mich, dass sie über mein Glück und Unglück bestimmen würden, hätte ich sie ja nun sicher nicht abgeschnitten.

Außerdem war es ja so, dass ich lange Haare haben wollte, mich dafür entschieden hatte, es lange Zeit ein schönes Hobby für mich war, das mir Spaß gemacht hat. Über einen großen Zeitraum hinweg habe ich mich echt gern mit meinen Haaren beschäftigt, sie gepflegt, frisiert, geschont, fotografiert, was auch immer. Das hat eine Zeit lang (bestimmt über vier bis fünf Jahre hinweg) mein Leben eher bereichert. Die Haare sind brav gewachsen, haben mir gefallen (auch im Alltag, nicht nur für Fotos), alles gut, da lohnt sich dann für mich durchaus auch ein gewisser Aufwand, den ich betrieben habe. Ich wollte ja eben ausprobieren, wie lange Haare so sind, nachdem ich noch nie in meinem Leben lange Haare gehabt habe. Es war eine bewusste Entscheidung, das mal durchzuziehen.

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Was mich an meinen langen Haaren genervt hat

Dies wird also Teil eins der Antwort auf die Warum-Frage. Warum habe ich mir also die Haare abgeschnitten, wie ich hier berichtet habe? Ich habe beschlossen, dass es gleich zwei Artikel zum Thema gibt, weil die Antwort auf die Warum-Frage ziemlich komplex ist und weil es einige von euch zu interessieren scheint. Also werde ich hier einmal über die äußeren Gründe schreiben und das waren vor allem meine Nerven: was mich an meinen langen Haaren genervt hat. Natürlich sind Nerven irgendwie auch „innen“, aber die Gründe für deren Zerrüttung sind doch objektiv erkennbar und äußerlich benennbar. Und dann wird ein Artikel zu noch mehr wirklich echt inneren Gründen folgen.

Vorausschicken möchte ich noch, dass das kein allgemeiner „Lange Haare nerven“-Artikel ist. Lange Haare an anderen Personen nerven mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich finde sie allermeist sehr, sehr hübsch. Und andererseits betrifft das Genervtsein nicht ausschließlich das von den langen Haare an mir selbst, sondern auch ausschließlich von meinen langen Haaren. Wären meine Haare nämlich nur ein bisschen anders, etwas weniger, etwas dünner, etwas glatter, etwas weniger wuschelig eben, dann hätte ich wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Genervtseins empfunden. Also: der Artikel betrifft MEINE langen Haare AN MIR. Nichts anderes. Dekoriert wird der Artikel – unpassenderweise – von ein paar Bildern aus dem Sommer in Südfrankreich, da waren meine Haare nämlich noch lang. Glücklicher bin und bleibe ich aber nach dem Schnitt.

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Geburtstag! – Meine Haare werden 6!

Yeah, schon wieder kann gefeiert werden! Denn nach meinem 3. Bloggeburtstag kommt nun mein 6. Haargeburtstag. Und außerdem ist das hier der 300. Artikel in meinem Blog, noch ein Grund. :) Zur Feier des Tages bin ich ein paar Geburtstagsfotos von meinen Haaren machen gegangen. Und außerdem erzähle euch natürlich ein bisschen was über die letzten sechs Jahre, in denen ich meine Haare habe wachsen lassen.

Raps 1

Fotos haben wie diesmal in einem blühenden Rapsfeld gemacht. Es war ziemlich kühl und windig, zwischendurch ist aber die Sonne rausgekommen, der Himmel blieb insgesamt schön dramatisch. ;-) So sind echt viele tolle Bilder entstanden, mit ganz besonderem Licht. Ich habe mal 10 Stück für euch ausgewählt, mich aber echt schwer getan bei der Auswahl. ;-) Meine Wellen sind ausgekämmt und die Längen etwas aufgeplustert, weil ich mal wieder gemeint habe, den Tangle Teezer ausprobieren zu müssen.

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Dritter Bloggeburtstag – 30 Zentimeter in 3 Jahren

Heute, am 12. Februar, vor drei Jahren, 2013, habe ich euch hier auf dem Blog mein erstes Haarfoto gezeigt, dieses hier, ein Seashell-Bun mit Haarstab und Calo:

Seashell-Bun mit Haarstab und Calo

Und ich habe euch erzählt, was mein Ziel ist, nämlich Haare bis zum Po. Vor drei Jahren habe ich nämlich diesen Blog hier gestartet, meine Haarreise zu dokumentieren begonnen und feiere jetzt also dritten Blog-Geburtstag.

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Back to nature

Dieser Artikel gehört eigentlich noch ein wenig zu den Artikeln vom Jahresanfang, mit Vorsätzen und Plänen und so (hier Haare, hier Rest). Allerdings haben sich nicht alle meine Vorsätze an den Januar-Termin gehalten. :) Sprich: mir ist es halt erst nachher klar geworden, was und wohin ich wirklich will.

1. Natürliche Haarpflege: NK, DIY und No poo

Ich will wieder zurück zu einer natürlicheren Haarpflege und zu mehr Naturkosmetik, was meine Haare betrifft. Meine Gesichtspflege bleibt davon unbeeinflusst, denn die ist einfach problematisch und ich bekomme sie mit NK aktuell einfach nicht so hin, wie ich sie haben will, das schafft einfach nur BHA+AHA+Retinol und das finde ich bei NK einfach nicht.

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Meine Haare sind zwar trocken, aber eigentlich unkompliziert und ich habe schon viele tolle NK-Produkte gefunden, die meine Haare wirklich mögen. Nach den Haarwäschen mit Joico (viele Silikone und so gar nicht NK) waren meine Haare schon schön, aber irgendwie fühle ich mich damit einfach nicht so wohl! Und meine Haare sind mit KK/Silikonen jetzt auch nicht deutlich besser oder schöner oder so: Auf den Bildern seht ihr links ein KK- und rechts ein NK-Ergebnis… Vielleicht sind sie etwas leichter kämmbar, aber das war es auch schon. Sie sehen aber auch nicht schlechter aus, ich merke keine negativen Folgen, es ist eben einfach mein Gefühl, das bei KK nicht passt. Also nehme ich dann doch lieber NK und fühle mich gut dabei, statt mit schlechtem Gewissen KK zu verwenden und dann gleich aussehende Haare auf dem Kopf zu haben.

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Rückblick auf 2015 – alles außer Haare!

Das Jahr 2015 ist rum und bei mir hat sich tatsächlich einiges getan im letzten Jahr. Alles, was die Haare betrifft, werdet ihr am 15. Januar im Flechtwerk-Post lesen. Alles andere versuche ich mal hier zu sammeln.

1. Umstellung meiner Gesichtspflege

Tatsächlich ist das der wahrscheinlich wichtigste Aspekt des Jahres. 2015 wird für mich als das Jahr in meine Geschichte eingehen, in dem ich endlich so etwas ähnliches wie reine Haut bekommen habe. Kurz bevor ich meine Tage bekomme, habe ich immer noch das eine oder andere Hormonpickelchen. Aber insgesamt: so reine und schöne Haut hatte ich noch nie. Der erste Schritt in die richtige Richtung war für mich sicherlich der zu Pai, denn auch das ist alkoholfreie und zumindest einigermaßen milde Pflege und dadurch hatte sich meine Haut ja schon deutlich verbessert.

Gesichtspflege 2015

kleiner Einblick in mein Chaos – im Hintergrund die Haarstab-Aufbewahrung

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Meine Haarsünden – Flechtwerk

In unserem heutigen Flechtwerk-Beitrag geht es um unsere Haarsünden, also darum, was wir „Schlechtes“ mit unseren Haaren machen, obwohl wir wissen, dass es nicht so gut für die geliebten Haarlis ist. Also eine Sünde unseren Haaren gegenüber, die wir aber aus verschiedenen Gründen „trotzdem“ begehen. Und da muss ich sagen, dass mir ehrlich gesagt nicht so viele Haarsünden eingefallen sind, ich behandle meine Haare wirklich sehr pfleglich. ;-)

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1. Offen tragen

Meine am öftesten begangene Haarsünde ist wahrscheinlich, dass ich doch häufiger offen trage. Normalerweise immer am Tag nach der Wäsche, also ein Mal alle 7-10 Tage. Und in letzter Zeit sogar deutlich öfter, weil ich mir ja vorgenommen habe, meine Haare noch mehr zu genießen. Und das bedeutet eben auch häufigeres Offen-Tragen für mich, momentan also auch gerne mal 2-3 Mal pro Woche. Für mich ist der Frühsommer einfach die Jahreszeit, wo das am besten geht, wenn keine Schals und dicken Jacken stören und man seine Haare nett am Rücken und an den Armen spüren kann und es trotzdem noch nicht ganz so heiß ist, dass die Haare im Nacken kleben… Und meine Haare haben jetzt auch eine Länge erreicht, die ich zum Offentragen wieder praktischer finde, weil mir nicht dauernd Strähnen ins Gesicht fallen, wie es mit mittellangen Haaren viel öfter der Fall war.

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Hairfood – Futter für die Haare

Nein, ich werde jetzt nicht zur Essensbloggerin. Es ist nur so, dass die Ernährung natürlich schon eine Rolle für das Haarwachstum spielt. Ich bin schon ab und an gefragt worden, ob ich Nahrungsergänzungsmittel oder Ähnliches nehme, um mein Haarwachstum zu verbessern, zu beschleunigen etc. Klar ist das hin und wieder verlockend, auch für mich. Aber ich lehne Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich ab (außer es besteht ein ärztlich festgestellter Mangel, dann natürlich nicht) und es wird ja immer klarer, dass die Überdosierung nicht selten Risiken birgt. Also: nein. Ich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel und habe auch nie welche genommen.

Aber ich ernähre mich einigermaßen gesund. Für mich bedeutet das vor allem: vielfältig, abwechslungsreich, von allem etwas. Ich bin keine Vegetarierin (oder Veganerin), habe aber schon immer nur relativ wenig Fleisch gegessen. Ich esse sehr selten Fast-Food oder irgendwelche Fertigprodukte, bei uns gibt es alle 3 Monate vielleicht mal eine Tiefkühlpizza. Am ehesten sympathisch ist mir also „Clean eating“ von der Idee her, wobei ich es eben auch nicht ganz so genau nehme. Bei uns wird so gut wie jeden Tag gekocht und das eben aus frischen Zutaten, recht viel Gemüse oder Salat, viel Mittelmeerküche, aber auch mal asiatisch, indisch, orientalisch… Und ab und zu auch deutsch. :)

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