Masara mit Hasen-Haarstab – Frohe Ostern!

So richtig hat das Wetter ja leider nicht zum Osterspaziergang gerufen, wir haben aber trotzdem einen gemacht und wurden sogar mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt. Zur Feier des Tages habe ich einen Masara mit einem Hasen-Haarstab hochgesteckt. Bei den Bildern sieht man sehr gut den Unterschied meiner Haarfarbe mit Blitz (erstes Bild) und ohne Blitz, nur mit Sonne (zweites Bild). Wenn es ganz trüb ist, passt sich meine Haarfarbe wahrscheinlich völlig dem dahinterliegenden Acker an! ;-)

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Masara und Hasenhaarstab mit Blitz

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Masara mit Hasen-Haarstab ohne Blitz, nur etwas Sonne

Ein Masara geht eigentlich ganz einfach und mit meiner Haarlänge schon gerade so, ein einfacher hochgeklappter Engländer wird nämlich fast schon zu lang (oder ich müsste öfter umklappen, aber dazu sind sie dann wieder zu kurz). Ein Masara beruht nämlich auf einem Franzosen oder Holländer, der nach oben geklappt und dann festgesteckt wird.

Normalerweise werden dazu die Flechtsträhnen noch etwas auseinandergezogen und dann mehrfach seitlich festgesteckt, das habe ich aber nicht gemacht, sondern einfach das hochgeklappte Ende über dem Zopfende mit dem Haarstab befestigt. Ich mag einfach nicht so gerne Haarnadeln, die drücken immer irgendwo, also mache ich Frisuren lieber ohne, wenn es irgendwie geht. Die Frisur enthält bei mir also nur ein Haargummi und den Stab.

Geflochten habe ich übrigens einen Holländer, weil der hochgeklappte Teil dann nicht so fransig aussieht. Bei mir hängen die Fransen immer eher auf der „Unterseite“ eines Zopfes heraus. Wenn ich also einen herunterhängenden Zopf tragen will, sieht der Franzose weniger zerfranst aus, wenn ich hochklappen will, dann ein Holländer. Wenn ich einen Engländer hochklappen will, dann flechte ich den übrigens auch holländisch, aus eben jenem Grund.

Mir gefällt der Masara jedenfalls ziemlich gut, er ist recht schnell gemacht, hält gut und sieht recht voluminös aus (wobei das ja nicht so mein Problem ist, es gefällt mir aber trotzdem, wenn ein Dutt nach vielen und langen Haaren aussieht).

Den Haarstab habe ich wahrscheinlich zum ersten Mal getragen, weil er mir etwas unstabil vorkommt. Er ist aus Horn und nicht besonders dick, also eignet er sich wohl besser zum Feststecken von Zöpfen oder für einen Discbun, nicht für Frisuren, bei denen man mit dem Stab richtig „einstechen“ muss. Ich bin mir relativ sicher, dass ich zwei Teile von dem süßen Hasenhaarstab in der Hand hätte, würde ich damit einen LWB oder Wickeldutt versuchen! ;-)

Aber zu Ostern musste es natürlich der Hase sein! Der Stab kommt übrigens von einem ebay-Anbieter namens QueCraft, der aus Vietnam verschickt. Ziemlich am Anfang meiner Haarschmuck-Sammelsucht habe ich dort eine größere Bestellung mit günstigen Artikeln getätigt. Für den Anfang war das auch okay, aber ich trage eigentlich nur noch die wenigsten Sachen: die zweizinkige Forke aus dunklem Holz mit Teufelshörnern gefällt mir gut, sieht aber ebenfalls wenig stabil aus. Und die beiden vierzinkigen Forken in schwarzem Horn und rötlichem Holz könnte ich eigentlich tragen, aber irgendwie greife ich meist auf anderen Haarschmuck zurück… Einerseits sind sie mir zu schlicht, andererseits zu klobig…

Quecraft Haarschmuck

Haarstab und Forken von QueCraft

Wie dem auch sei: Frohe Ostern allerseits, mit oder ohne Hasen-Haarschmuck! :-)

 

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