Haarbande | Flashback Friday

Ooookay, diesmal wird’s peinlich. Zum heutigen Flashback Friday der Haarbande habe ich mich mal bei meinen ganz alten Fotos umgesehen, also nicht nur denen, die ich digital auf dem Computer hatte. Was ihr heute sehen werdet, ist alles aus einer Zeit VOR der digitalen Fotografie (aber keine Babyfotos!). Und ich habe mich auch entschieden, euch mal mein Gesicht zu zeigen, zumindest mein „junges“ Gesicht, bisher war ich damit in der Öffentlichkeit ja sehr vorsichtig. Und nicht deshalb wird es gleich peinlich. Sondern weil ich in einem bestimmten Alter eine echt peinliche Frisur und eine echt peinliche Brille hatte.

Ältere Digitalfotos hatte ich euch schonmal beim Throwback Thursday gezeigt, hier könnt ihr Glatze, Streifenlook und raspelkurzes Haar bewundern. Okay, reden wir nicht lange um den heißen Brei herum, hier ist das peinlichste Bild, was ich von mir finden konnte, mit etwa 11 Jahren, zu Beginn meiner Gymnasialzeit und mit asymmetrischem Haarschnitt:

Das war meine erste Brille und ja, solche Formen waren damals halt modern. Außerdem wollte ich partout keine Mädchenbrille haben und an Unisex-Brillen kann ich mich damals nicht erinnern. Also wurde es die, für Jungs, bunt, komische Form, aber immerhin nicht rosa. Gibt es inzwischen eigentlich wenigstens geschlechtsneutrale Kinderbrillen, bleibt Mädchen heutzutage dieses Elend erspart? Wie auch immer, das war meine damalige Naturhaarfarbe, aber mit Blitz fotografiert, insofern schwer zu beurteilen. Meine Mutter fand Asymmetrie wohl cool. Ich habe überlebt.

Okay, ab jetzt geht es aufwärts, aber ihr seht schon: das typische Mädchen war ich nicht. Jedenfalls keine schönen langen Haare. Ein Problem hatte ich damit nicht. Und mit 13 war alles schon deutlich besser:

Urlaub in Südfrankreich und Tigerenten-Fan-Zeit. Hattet ihr auch so eine Phase (also ich spreche jetzt mal Gleichaltrige an)? Wilde Wuschelhaare am Meer, aber keine Locken, interessant eigentlich.

Gleicher Sommer, also mit 13, bessere Brille als mit 11. Im Mund habe ich übrigens keine Zigarette, sondern eine Stange Süßholz, macht man so in Südfrankreich. Zwei Jahre später, mit 15, war ich im Sommer dann in England und trug die Metallbrille meines Uropas oder so:

Aus dem Sprachurlaub mit einer Freundin kam ich dann mit 2 Ohrlöchern mehr zurück, vorher hatte ich drei, dann fünf, davon eben vier am linken Ohr (hier sichtbar). Die Haare sind hier vorne länger, der Rest total kurz, bin mir nicht ganz sicher, wer das so geschnitten hat. Vielleicht meine beste Freundin.

Auf diesen etwas experimentellen Bildern (offenbar vor dem Urlaub, weil ohne 4 Ohrringe) sieht man meine Frisur etwas besser. ;-) Etwa ein Jahr später, also mit 16, sind meine Haare schon wieder erstaunlich lang und mit Henna gefärbt, das ist in Berlin:

Nochmal ein Jahr später, mit 17, sahen meine Haare immer noch fast genauso aus, aber ich war in Marokko und schaue etwas komisch, nachdem ich in einer Apotheke „tätowiert“ worden und mit so einem grünen „Magic Lippenstift“ verschönert worden bin. Ach ja, und der Affe. Die Brille ist echt immer noch die gleiche. :)

Zum 18. Geburtstag habe ich von Freunden einen Bungee-Jump bekommen und da sind die Haare wieder etwas kürzer. Juhu, gleich fliege ich! :)

Danach habe ich meine Haare offensichtlich wachsen lassen, denn mit 19 1/2 waren sie schon deutlich länger, offenbar am längsten in meiner Schulzeit überhaupt.

Der Stil hatte sich da auch etwas verändert, hier stehe ich kurz vor dem Abitur. Und habe offenbar mit Kontaktlinsen experimentiert (was ich dann aber bald wieder aufgegeben habe). Locken sind interessanterweise kaum sichtbar, maximal leichte Wellen. Schon komisch, meine Struktur hat sich tatsächlich verändert. Soweit ich das rekonstruieren kann, wurden die Haare einige Zeit nach dem Abi dann übrigens wieder abgeschnitten, viel länger durften sie auch hier nicht werden.

Ich freue mich schon sehr auf die Bilder der anderen Haarbanditinnen und aller LeserInnen, denn heute „dürfen“ ja alle mitmachen! Schaut unbedingt im Haarbande-Post vorbei, dort werde ich nach und nach die verschiedenen Beiträge verlinken und ergänzen. Wenn ihr zum Thema gebloggt habt und der Link schnell da sein soll, dann schreibt mir an info@wuscheline.de oder kommentiert auf Haarbande.de unter dem Beitrag. Und wenn ihr auf Instagram zum Thema postet, dann verweist einfach mit @haarbande auf uns.

Am 10. April wird sich die Haarbande dann – wie von mehreren Lesern gewünscht – mit dem Thema DIY beschäftigen.

8 Kommentare

  1. Wow, so viel zu sehen, so unterschiedliche Stile. Sehr interessant deine Haarreise durch die Zeit! Toll auch, dass du immer so viele Haarbilder aus dem Urlaub zeigst (: . Und natürlich auch sehr interessant ein Gesicht hinter deinem Blog zu sehen, wenn auch nur von älteren Bildern. Ich kann aber voll und ganz verstehen, warum man sein Gesicht aus der Online-Welt heraushalten möchte, schließlich mache ich es ganz genauso x) . Liebe Grüße.

    • Wuscheline
      19. März 2017

      Tatsächlich habe ich überhaupt am meisten Bilder aus dem Urlaub, ansonsten wurde ich einfach nicht so viel fotografiert. Wie ich das mit meinem (aktuellen) Gesicht mache, ist noch nicht so ganz entschieden… ;-)

  2. Meike/ Durch grüne Augen
    11. März 2017

    Ui, sehr spannend Deine haarige Vergangenheit, und genau wie ich hast Du analoge Bilder digitalisieren müssen. :-)
    Ich finde es toll, dass Du quasi die Hosen heruntergelassen hast, ich weiß, dass sich das seltsam anfühlt. Ich finde meinen Post auch recht privat, wenn man bedenkt, dass das Internet nichts vergisst. ;-)
    LG
    Meike

    • Wuscheline
      19. März 2017

      Ja, manchmal muss man auch ins kalte Wasser springen, finde ich., auch wenn es sich seltsam anfühlt und privat ist. Aber am Ende ist ja alles, was wirklich interessant ist, auch irgendwie privat. :)

  3. Jenny
    11. März 2017

    :D Hehe verstehe die Peinlichkeit bei deinem ersten Bild. So tief hab ich dann doch nicht in die Fotokiste gegriffen.

    Ich finde übrigens das schwarz-weiße aus deiner Abizeit total toll <3

    • Wuscheline
      19. März 2017

      Jaaa, sehr peinlich. Aber irgendwie auch lustig. :)

  4. strawberrymouse
    12. März 2017

    Da schließe ich mich an; das s/w-Bild ist wunderschön!

    • Wuscheline
      19. März 2017

      Danke euch, die Bilder mag ich auch gern.

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