Shampooseife 17 – Pets von Waldfussels Wohlfühlseifen

Nein, ich bin nicht über Nacht zum Hund geworden. Aber wenn ich ein Hund wäre, dann würde ich mir wohl diese Seife wünschen. ;-) Auf die Idee, diese Tierseife von Waldfussel für die (menschlichen) Haare zu benutzen, hat mich Fairypet gebracht, die damit ein wunderschönes Ergebnis hatte. Außerdem habe ich ja auch schonmal mit einer Waldfussel-Seife gewaschen und war ganz angetan. Drittens habe ich diesmal relativ überraschend gewaschen (eigentlich wollte ich erst am Sonntag waschen, mit mehr Zeit und Prewash-Haarkur), da ich abends doch noch weggehen (und dazu schöne Haare) wollte.

Also keine Prewash-Kur und dafür die Überlegung, welche besonders pflegende Seife ich probieren könnte. Und da ist mir die Pets von Waldfussel eingefallen, die mit 15% ziemlich hoch überfettet ist. Die Inhaltsstoffe sind minimalistisch, die Seife nicht beduftet. Babassuöl mögen meine Haare, ebenso das Lanolin, das ja auch Hauptbestandteil der wunderbaren Brustwarzensalben ist.

INCI: Babassuöl, Rizinusöl, Lanolin, Tonerde

Die Spitzen hatte ich am Vorabend recht üppig eingeölt, also habe ich nur die Kopfhaut gebürstet, die Seife mit unter die Dusche genommen und die sehr nassen Haare eingeschäumt: der Schaum ist mal wieder sooo toll! Schön dick und stabil und es entsteht auch sofort und leicht sehr viel Schaum. Ich habe trotzdem zwei Mal eingeschäumt und den Schaum auch in die Spitzen gedrückt, ich wollte einfach die schöne Pflege durch Babassu und Lanolin überall hinkommen lassen. Beim zweiten Mal sind sofort Schaumberge entstanden. Beim Ausspülen mit Wasser haben sich die Haare dann sehr schwer angefühlt.

Durch die saure Rinse wurden die Haare sofort sehr weich und auch leicht kämmbar (ich sage nur Magic Star). Also durchgekämmt und wieder ausgespült. Als Spülung habe ich diesmal wieder den Rahua-Conditioner genommen, dadurch sind die Haare regelrecht glitschig geworden. :-) Während ich mich überzeugt habe, dass die Pets-Seife auch für den restlichen Körper sehr schön pflegend ist (und sich durch den tollen Schaum natürlich auch prima zum Rasieren eignet), habe ich den Condi einwirken lassen. Wieder ausgespült, dann meine leicht saure Tee-Rinse drübergekippt (die hatte ich in weiser Voraussicht doch schon gemacht).

Die Haare wurden ein bisschen im Baumwoll-T-Shirt geknetet, ein paar Tropfen Öl in die Spitzen, kurz geploppt und dann schnell in der Sonne luftgetrocknet (das geht wirklich viel, viel schneller als im Zimmer). Und das Ergebnis war dann so (Unterwolle ist noch gar nicht zu 100% durchgetrocknet):

Pets

nach der Haarwäsche mit Pets von Waldfussel

Sehr schöne, weiche und glänzende Haare im Abendlicht, tolle Locken, Frizz wie immer, eher etwas besser, also alles sehr, sehr gut. Gepflegte Haare auch ohne Prewash-Kur. Ich bin sehr zufrieden mit der Seife, der Glanz ist wirklich überdurchschnittlich und auch sonst gibt es nichts zu meckern. :-) Vielleicht ganz leicht trockene Spitzen, aber das kriege ich mit etwas Heymountain Haarcreme wieder hin.

2 Kommentare

  1. KleinesGehopse
    14. Juli 2013

    Oh cool, auf die Idee eine Tierseife für die Haare zu nehmen, wäre ich wohl nie gekommen…

    Wieso eigentlich? Das Ergebnis ist klasse und die wenigen Inhaltsstoffe absolut super! :)

    Liebe Grüße

  2. Rachel
    15. Juli 2013

    Was es nicht alles gibt! Ich verwende stets Shampoo, aber das es Haarseife gibt, ist mir neu. Da ich für alles offen bin, werde ich die Haarseife einmal testen.

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