Haarseife Bier-Ei-Meersalz von Naturseifen-Paradies

Naturseifenparadies Bier EiÖhm, ich bin wiedermal zwei Wochen im Rückstand, was meine Haarwäsche betrifft. Hatte gerade einfach zu viel um die Ohren und werde mich deshalb beeilen, das nachzuholen und mich dabei kurz fassen. Am 21.1. habe ich meine Lieblingshaarkur angemischt und mit der Seife eines Herstellers gewaschen, den ich euch bisher noch nicht vorgestellt hatte: Naturseifenparadies. Er hat inzwischen einen Shop bei dawanda, ich hatte seine Seifen über ebay gekauft, der Shop ist auch noch reichlicher gefüllt. Ich habe neben ein paar Körperseifen auch zwei Haarseifen vom Naturseifenparadies und nun eben die erste getestet.

Die Seife “Bier Ei Meersalz” ist mit 6% (für meine Verhältnisse) mittelhoch überfettet, enthält Bier, das ich als Glanzspender einstufe, andererseits aber auch recht viel Kokosöl. Die Rezept-Variante im Internet stimmt nicht zu 100% mit der auf dem beiliegenden Zettel überein, da steht nämlich das Olivenöl vor dem Kokosöl, aber ich nehme einfach mal an, dass ähnliche Mengen enthalten sind und das von Mal zu Mal etwas variiert, von welchem Öl mehr drin ist. Es ist Weizenprotein enthalten, dem ich erstmal wie allen Proteinen  skeptisch gegenüberstehe, außerdem Zitronensäure (gegen Kalkseife) und Eigelb, das ich ja mag.

INCI: Beer, Cocos nucifera (Kokosöl), Olea Europaea oil, Elaeis guineensis oil, Sodium Hydroxide, Ricinus communis oil, Vitis vinifera (Traubenkernöl), Macadamia ternifola oil, Butyspermum parkii butter, Lauryldimonium hydroxipropyl, hydrolyzed wheat protein (Weizenquat) Citric acid (Zitronensäure) Maris sal, Egg yolk, Parfümöl

Die Seife hat gut geschäumt, vom Geruch her habe ich sie eher als neutral erlebt, sehr seifig eben. Die Haare haben sich ganz gut angefühlt. Ansonsten habe ich bei der Wäsche alles wie sonst gemacht, bei meiner Prewash-Kur habe ich diesmal vor allem darauf geachtet, ein bisschen aufzubrauchen. Dadurch wurde es eine ziemlich “fruchtige” Kur, weil ich unter anderem Passionsfruchtkernöl (riecht super!) und Himbeer-Spülung von Desert Essence (und Alverde und anderes) hineingegeben habe. Die sauren Rinsen waren auch ganz normal, zum Abschluss habe ich die Weleda Haarspülung verwendet.

Nur das Trocknen habe ich diesmal variiert, ich habe mir nämlich ein Parandi aus Wolle gebastelt (Anleitung hier oder hier oder hier) und die Haare ziemlich nass eingeflochten. So war dann der Zustand nach mehr als 24 Stunden im Parandi:

Parandi

Zopf mit Parandi

So habe ich das natürlich nur daheim getragen (vielleicht sieht es etwas besser aus, wenn ich das Parandi selbst etwas dicker mache und weniger eng flechte), für draußen habe ich das Ganze geduttet und zwar mit der Alabaster-Forke von Mensch, die farblich wunderbar zu der Parandi-Filzwolle passt! Auch das Foto ist aufgenommen, nachdem ich mit dem Zopf geschlafen und ihn mehrere Stunden geduttet getragen habe, deshalb ist er etwas zerfleddert:

Parandi Dutt Forke

Flechtdutt mit Parandi und Forke

Tja, auch nach mehr als 24 Stunden waren meine Haare noch nicht zu 100% trocken. Dazu ist mein Zopf wohl einfach zu dick. Aber es gab natürlich Flechtwellen und das – durch das Parandi – bis in die Spitzen:

Naturseifenparadies Bier Ei

nach der Wäsche mit der Haarseife Bier-Ei-Meersalz von Naturseifenparadies und Trocknen im Parandi

Wie gesagt waren meine Haare da sogar noch etwas feucht. Fertig getrocknet und etwas aufgeschüttelt sah das Ganze noch hübscher aus, die Flechtwellen haben mir wirklich sehr gut gefallen. Und durch das Trocknen im Zopf werden die Haare irgendwie nochmal weicher, denke ich.

Mit der Seife war ich jedenfalls ziemlich zufrieden, die Haare waren sehr weich und der Glanz war auch schön. Durch das Trocknen im Zopf gab es eher weniger Frizz als ohne Flechten. Also eine solide Seife, das Kokosöl scheinen die Spitzen auch recht gut weggesteckt zu haben. Ich bin zwar nicht überwältigt, aber doch sehr zufrieden. :-)

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