Herbstliche Haarwäsche mit Shampooseife Mokka von „Alles schöne Dinge“ und der Hafer-Aufbauspülung von Weleda

Mokka 1Ist euch in den letzten zwei Wochen auch schon so kalt und vorweihnachtlich zu Mute gewesen? Ich habe jedenfalls schon Tee getrunken, Kerzen angezündet, mir Wärmeflaschen gemacht und den Herbst begrüßt. Deshalb habe ich auch versucht, meine gestrige Haarwäsche so ein bisschen herbstlich-würzig zu gestalten, mit Duft und wärmenden Gewürzen. Angefangen hat das bei der Auswahl der Haarwaschseife: Mokka von „Alles schöne Dinge“ beinhaltet Kaffee, riecht aber auch lecker würzig, ganz leicht nach Zimt, Kardamom, Nelken… Sehr fein! Die „Mokka“ ist mit 4% überfettet, enthält aber kein Kokosöl, dafür Babassu und Sheabutter, Freunde meiner Haare. ;-)

INCI: Kaffee (Coffee Arabica), Olivenöl (Olea Europaea), unraff. Babassuöl kbA (Orbygnia Oleifera), Shea Butter (Butyrospermum Parkii), Reiskeimöl (Oryza Sativa), NaOH (Sodium Hydroxide), Castoröl (Ricinus Communis Oil), Koffeinextrakt, Parfüm* (Parfum), Seide (Sericin)

Ich habe also zuerst ein Mal mit der Seife durchgewaschen (die Kopfhaut mit der Holzbürste gebürstet hatte ich schon am Abend vorher, weil meine Kopfhaut – was wirklich selten ist – ein wenig gejuckt hat). Das Schäumen war ein bisschen schwierig, aber ich hatte die Seife auch nur sehr, sehr kurz eingeweicht. Nach einer Weile hat es dann aber doch ausreichend geschäumt und ja, der Duft, mjamm!

Herbstliche Haarkur

Diesmal habe ich wieder meine Lieblings-Pre-Wash-Kur angerührt, in herbstlicher Variation: 1 Eigelb, 1 EL Olivenöl, 1 EL Mandelöl, 1 EL Rizinusöl, 1 EL Dabur Vatika Kokosöl und 2 EL des Haut- und Badeöls Vanille-Chai, eine Limited Edition von Alverde vom letzten Jahr, das für den leckeren herbstlich-würzigen Duft gesorgt hat. Dazu 1 EL Aloe-Vera-Gel und je 1 EL Alverde-Spülung, Alterra-Kur, Lavera-Ringelblumen-Spülung, Aubrey Organics Honeysuckle Rose Conditioner und Weleda Hafer-Aufbaukur. Das ergab wie immer eine schöne cremige Masse, die diesmal durch das Chai-Öl besonders lecker gerochen hat. Also ab damit auf die Haare und unter die Dusch- und Wärmehaube.

Währenddessen habe ich – passend zum Herbstmotto – übrigens einen leckeren Cappuccino mit dem Bremer Kaffeegewürz getrunken, das ich nur empfehlen kann! Macht warm und wohlig winterlich. Überhaupt kann ich den Bremer Gewürzhandel empfehlen, wo es auch solche Leckereien wie tasmanischen Pfeffer gibt – es lohnt sich wirklich, den mal zu probieren, er schmeckt anders als normaler Pfeffer, scharf und zugleich süßlich und ist echt was Besonderes! :-)

Wäsche und Rinse

Nach dem Ausspülen der Prewash-Kur habe ich nochmal mit der Mocca gewaschen. Die Schaumbildung war wirklich enorm und der Duft unvermindert lecker. Die saure Rinse habe ich diesmal mit gefiltertem Wasser und 3 EL von dem zuletzt angesetzten Apfelessig gemacht. Hier hatte ich berichtet, dass ich in einen Teil meines Kräuteressigs noch eine Stange Zimt, eine Vanilleschote und ein paar Nelken gegeben und durchziehen lassen habe. Nachdem das also nochmal gute 8 Wochen stehen durfte, riecht es wirklich ziemlich intensiv nach Gewürzen – genau richtig für mein herbstliches Haarewaschen! :-) Seltsamerweise waren die Haare nicht schon mit der Rinse im Haar weich, sondern wurden es erst, als ich die Rinse wieder ausgespült habe.

Als Spülung habe ich diesmal die Weleda Hafer-Aufbauspülung getestet, die angeblich dezent riecht. Ich finde, dass sie ziemlich stark riecht und zwar nach Alkohol. Das hat auch das Betreten des Bads kurz darauf nochmal bestätigt: Alkoholdunst. :-) Nun mag zwar so ein heißer Grog im Herbst auch fein sein, aber im Haar brauche ich das eigentlich nicht so sehr… Es ist aber einfach viel Alkohol in der Spülung drin – und den habe ich eigentlich lieber in mir drin als an meinen Haaren. ;-)

INCI: Wasser, Fettalkohole, Alkohol, Fettsäureglyzeride, Pyroglutaminsäureester, Auszug aus grünem Hafer, Mischung natürlicher ätherischer Öle, Fettsäureester, Kokosöl, Jojobaöl, Carrageenan, Auszug aus Eibischwurzel, Xanthan, Zitronensäure, Arginin, Weizenproteinhydrolysat

Auf „international“ liest sich das nochmal krasser, da sind die ersten drei Bestandteile nach Water „Alcohol, Cetearyl Alcohol, Behenyl Alcohol“. Hmmm. Es ist auch keine Flutsch-Spülung, die Kämmbarkeit wird durch das Auftragen nur wenig verbessert – so mein erster Eindruck. Erst beim Ausspülen der Spülung hat sich dann sowas wie ein Spülungs-Effekt eingestellt und die Haare aber sich weicher angefühlt, aber auch nicht sehr weich. Eine Tee-Rinse gab es diesmal nicht, habe ich nicht drangedacht, es kam einfach nochmal 1 l gefilteres Wasser mit 1 EL Cassis-Essig übers Haar.

In die Spitzen habe ich dann noch ein paar Tropfen vom Vanille-Chai Hautöl von Alverde gegeben, damit habe ich mich auch gleich „eingecremt“. Der Duft ist wirklich toll und ich bereue im Nachhinein, dass ich nicht noch ein zweites Fläschchen gekauft habe.

Trocknen

hollaendische classics

Holländische Classics mit feuchten Haaren

Nach kurzem Kneten und Ploppen im Baumwoll-T-Shirt habe ich ca. eine Stunde antrocknen lassen, dann habe ich die Haare zu zwei Zöpfen geflochten – ich hatte recht spät gewaschen und hatte einfach keine Lust auf feuchte offene Haare am Abend. Kurzerhand wurden es holländische Classics, was Premiere war. Classics habe ich noch nie geflochten, mir nur ein Mal (französisch) von Nessa flechten lassen. Und es hat auf Anhieb geklappt! Ich bin ganz stolz auf mich! :-) Den Scheitel habe ich einfach von vorn durchgezogen (da ist er ja auch leicht seitlich), nächstes Mal übe ich noch, ihn etwas mittiger hinzubekommen.

Beim Flechten habe ich festgestellt, dass die Haare wirklich nicht besonders gut (nass-) kämmbar waren, sich aber nichtsdestotrotz sehr weich angefühlt haben. In den Classics habe ich dann über Nacht trocknen lassen. Erst heute Nachmittag (nach 19 Stunden) habe ich die Haare dann wieder aufgemacht – und sie waren tatsächlich „schon“ trocken. :-)

Ergebnis

Die Haare sind superflauschig geworden und der Glanz ist wirklich phänomenal. Glänzige Kuschelhaare! Auch die Spitzen fühlen sich ganz gut an, mal sehen wie sie sich in den nächsten Tagen entwirren und kämmen lassen. Die Seife scheint also in jedem Fall toll für mich zu sein und die Spülung von Weleda werde ich auch wieder verwenden – sie entfaltet ihre Qualitäten wohl erst auf den zweiten Blick. Meine Haare riechen auch nicht mehr nach Alkohol, sondern einfach sauber, leicht blumig, angenehm.

Mokka 1

Nach der Mokka-Seife und Weleda-Spülung

 

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