Haarbande | Kämme, Bürsten und Handwerkszeug

Kämme, Bürsten und ähnliches Handwerkszeug, das ist nun wirklich kein neues Thema. Weder in der Haarwelt insgesamt, noch hier auf dem Blog. Unter der Kategorie “Handwerkszeug” findet ihr meine älteren Artikel dazu. Tatsächlich ist das für mich aber trotzdem ein “neues” Thema oder zumindest eines, was ich jetzt, mit nachwachsenden Haaren, nochmal neu angehe. Denn ich hatte ja schonmal geschrieben, dass ich mich in Zukunft mehr an die gute, alte “Curly Girl Methode” halten will. Gerade im Bereich Kämme und Bürsten habe ich das mit langen Haaren nämlich nicht getan. Größtes Verbrechen ist nach der Curly-Girl-Methode aber, die Locken oder Wellen überhaupt trocken zu bürsten oder zu kämmen. Darauf will ich also in Zukunft komplett verzichten.

Haarbande | Kämme, Bürsten und Handwerkszeug

Wie entwirre ich meine Haare stattdessen? Nass und mit Produkten im Haar! Zur Curly-Girl-Haarpflege habe ich tatsächlich ein paar neue Kämme, Bürsten und sonstiges Handwerkszeug angeschafft, das ich euch hier vorstellen möchte. Manches werde ich auch einfach behalten. Und noch was: meine “alten” Kämme und Bürsten, die nur zum Entwirren im trockenen Zustand taugen, möchte ich sehr gerne an euch weitergeben, wenn ihr etwas davon gebrauchen könnt. Einfach weiterlesen!

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Was der Haarschnitt geändert hat – und was nicht

Okay, Zeit für einen kleinen Rückblick. Hier habe ich euch erzählt, dass ich meine langen Haare von Hüftlänge auf Schulterlänge abgeschnitten habe und hier gibt es einen Artikel zu den Punkten, die mich an meinen langen Haaren genervt haben. Es gab auch noch andere Gründe, warum ich mir die Haare geschnitten habe, aber mal zurück zu den nervigen Aspekten meiner Haarpracht und hin zu der Frage, ob sich die nach dem Haarschnitt und mit der neuen Haarlänge nun erledigt haben. Und ein paar Bilder bekommt ihr natürlich auch nochmal zu sehen.

Was der Haarschnitt geändert hat - und was nicht

Ich gliedere den Artikel mal so wie den “Beschwerde-Post” zu den langen Haaren, damit man besser vergleichen kann. :D

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Was mich an meinen langen Haaren genervt hat

Dies wird also Teil eins der Antwort auf die Warum-Frage. Warum habe ich mir also die Haare abgeschnitten, wie ich hier berichtet habe? Ich habe beschlossen, dass es gleich zwei Artikel zum Thema gibt, weil die Antwort auf die Warum-Frage ziemlich komplex ist und weil es einige von euch zu interessieren scheint. Also werde ich hier einmal über die äußeren Gründe schreiben und das waren vor allem meine Nerven: was mich an meinen langen Haaren genervt hat. Natürlich sind Nerven irgendwie auch “innen”, aber die Gründe für deren Zerrüttung sind doch objektiv erkennbar und äußerlich benennbar. Und dann wird ein Artikel zu noch mehr wirklich echt inneren Gründen folgen.

Was mich an meinen langen Haaren genervt hat

Vorausschicken möchte ich noch, dass das kein allgemeiner “Lange Haare nerven”-Artikel ist. Lange Haare an anderen Personen nerven mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich finde sie allermeist sehr, sehr hübsch. Und andererseits betrifft das Genervtsein nicht ausschließlich das von den langen Haare an mir selbst, sondern auch ausschließlich von meinen langen Haaren. Wären meine Haare nämlich nur ein bisschen anders, etwas weniger, etwas dünner, etwas glatter, etwas weniger wuschelig eben, dann hätte ich wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Genervtseins empfunden. Also: der Artikel betrifft MEINE langen Haare AN MIR. Nichts anderes. Dekoriert wird der Artikel – unpassenderweise – von ein paar Bildern aus dem Sommer in Südfrankreich, da waren meine Haare nämlich noch lang. Glücklicher bin und bleibe ich aber nach dem Schnitt.

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Water only 4 | Bürsten: wie, wann, womit?

Wenn man seine Haare nur mit Wasser wäscht, dann ist ganz klar, dass man seine Haare zusätzlich mechanisch reinigen muss, nämlich von Staub, Schuppen und allem, was sich sonst so im Haar sammelt. Viel davon lässt sich nämlich ganz einfach aus dem Haar bürsten. Mit einer guten Bürste massiert man die Kopfhaut und verteilt dabei auch gleich noch das eigene Haarfett vom Ansatz bis in die Längen, das pflegt und gibt Glanz. Wann, womit und wie bürstet man aber am besten? Hier meine Gedanken zum Thema.

buersten-1

Ganz zu Beginn von WO habe ich nur wenig gebürstet, einfach weil noch kein Sebum erkennbar war, das ich hätte verteilen können. Erst nach ca. zwei Wochen war da etwas mehr und ich habe mehr gebürstet. Am wichtigsten ist wohl das Bürsten direkt vor einer WO-Wäsche, denn so entfernt man schonmal den losen Schmutz und die darauffolgende Wäsche funktioniert viel besser. Das habe ich also von Anfang an gemacht. Am ersten Tag nach einer Wäsche bürste ich hingegen eher nicht, denn sonst zerstöre ich damit ja meine Wellen.

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Sommerhaarschnitt – kleiner Trimm

Ja, ich habe mir wieder die Haare geschnitten, es gab einen kleinen Trimm. Keine Angst, “Sommerhaarschnitt” meint bei mir keinen praktischen Bob, aber ein paar Zentimeterchen sind doch wieder gefallen. Die letzten Jahre habe ich immer nur ein Mal im Jahr geschnitten (im Januar), letztes Mal also Anfang Januar 2016 (meinen Bericht dazu findet ihr hier). Da hatte ich einen Schnitt von 95 cm auf 84 cm “gewagt”, für meine Verhältnisse ist hier ein ziemlich großes Stück der dünner werdenden Spitzen gefallen, fast der gesamte Jahreszuwachs von 2015. Mitte Juli habe ich dann wieder ca. 93 cm erreicht gehabt, also hatte ich ein Wachstum von beinahe 9 Zentimetern in 6,5 Monaten (fast 1,5 pro Monat), was über (!) meinem durchschnittlichen Wachstum vom letzten Jahr liegt (da waren es eher 1,25 cm pro Monat). Vielleicht habe ich das tatsächlich meinem Haartee zu verdanken?!

vor dem Trimm

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Tangle Teezer Thick & Curly – Big love for big hair

Tangle Teezer hat irgendwann Anfang dieses Jahres ein neues Modell herausgebracht, “Thick & Curly” nämlich. Und vor Kurzem habe ich das dann auch mal endlich mitbekommen und musste mir natürlich gleich einen besorgen. Denn ich finde es an sich schonmal total cool, dass sich eine Firma etwas speziell für meinen Haartyp überlegt – gar nicht mal so häufig nämlich! Und dann auch noch unter dem Slogan “Big love for big hair”! Da bin ich dann halt mal Opfer der Vermarktungsstrategie geworden… ;-) Meinen habe ich auf Amazon bestellt (wo er zu dem Zeitpunkt günstiger war als im Laden) und hier berichte ich euch von meinen ersten Erfahrungen.

Nach TT TC

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Die Minis dürfen mit! – Kamm und Bürste im Urlaub

Wenn ihr das hier lest, dann bin ich schon im Urlaub. Und ich habe auch weder vorgebloggt noch werde ich mich währenddessen irgendwie melden, ich bin einfach weg und mache auch Urlaub vom Blog! :) Wir lesen uns dann Mitte September wieder, wenn ich zurück bin. Vorher wollte ich euch aber noch berichten, welches Handwerkszeug, also welche Kämme und Bürsten mit in meinen Urlaub dürfen.

Kamm und Bürste Urlaub

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TEK Haarbürste mit Wildschweinborsten und Holzstiften

Werbung, da mir die Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt wurden

Bei der letzten Vorstellung meiner Bürsten- und Kammlieblinge hatte ich euch ja schon angekündigt, dass ich in dem Bereich auch was Neues für euch habe. Ich wurde nämlich von den Besitzern des Onlineshops Vianatura gefragt, ob ich nicht eine TEK Haarbürste würde testen wollen. Und natürlich wollte ich das! Denn die italienische Bürstenmarke TEK kannte ich schon aus dem Video von Holistichabits, das mich damals veranlasst hatte, meine bis jetzt liebste Holzbürste von Fripac medis zu kaufen. Ich sagte also ja und bekam sehr schnell die TEK-Bürste mit Wildschweinborsten und Holzstiften zugeschickt. Im Shop gibt es aber zum Beispiel auch eine wunderschöne Paddle Brush (meiner recht ähnlich).

Buerste TEK

So liebevoll verpackt kam die Bürste an: mit Rosenblüten! :)

Bei Wildschweinborsten war/bin ich ja immer etwas skeptisch, weil sie das Haar beim Bürsten doch recht belasten (kann evtl. Spliss verursachen) und meine Locken eher aufplustern. Diese Mix-Bürste soll die Haare aber pflegen und glätten. Mal sehen. Ich zeige euch jetzt erstmal auf Bildern, was die Bürste so “kann” und schreibe dann noch mein Gesamturteil dazu. :)

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