Flechtwerk: Fischgrätenzöpfe – Make braids not war

Was am Freitag, dem 13. November 2015, in Paris passiert ist, schockiert und beschäftigt mich sehr. Es macht mich wirklich zutiefst traurig, besorgt und lähmt mich. Und ich will nicht einfach so zur “Normalität” übergehen und über Oberflächlichkeiten bloggen, als wäre nichts. Aber heute ist Flechtwerk-Post-Tag. Und es hilft auch niemandem etwas, wenn wir nicht flechten und uns nicht mit langen Haaren beschäftigen. Heike hat auf ihrem Blog aber zum “French Braid for Paris” oder zum “French Twist for Paris” aufgerufen und das finde ich eine schöne Idee. Hier kommt also (unter anderem) mein “French Fishtail Braid for Paris”.

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Mir ist bewusst, dass Zöpfe nicht die Welt verändern. Und dass das hier ein winzig kleiner und vielleicht sogar ein bisschen lächerlicher Versuch ist. Aber es ist eben ein Versuch. Besser ein unbeholfener Versuch als keiner, finde ich. Ein Versuch, Solidarität zu zeigen. Sich zu wehren gegen Hass, der wieder Hass erzeugt. Ein Zeichen zu setzen für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz, Humanismus, Frieden, die Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen und so weiter. Nein, mein Zopf kann das nicht erreichen. Aber vielleicht regt es den einen oder anderen zum Nachdenken an und das wäre schon viel. Make braids not war.

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Multi-Braids – Viele Zöpfe fürs Flechtwerk

Okay, diesen Monat ist das Flechtwerk-Thema also Multi-Braids, also Zöpfe aus Zöpfen oder eben viele, viele Zöpfe! :-) Ich hatte dazu gleich ein paar Ideen, eine ist total gescheitert, zwei Frisuren habe ich schließlich umgesetzt.

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Die einfachste Variante eines Multi-Braids ist es wahrscheinlich, drei Engländer im Nacken zu flechten und daraus dann wiederum einen englischen Zopf zu machen, also 3×3 sozusagen. Das enstehende Muster sieht wahnsinnig kompliziert aus, obwohl es das nicht ist. Allerdings gefällt mir da der Anfang des Zopfes oft nicht so gut, weil die Engländer meist nicht ganz in gleicher Höhe beginnen. Deshalb habe ich mich entschieden, ein holländisches 3×3 zu flechten.

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Herbstliche Haarwäsche mit Shampooseife Mokka von “Alles schöne Dinge” und der Hafer-Aufbauspülung von Weleda

Mokka 1Ist euch in den letzten zwei Wochen auch schon so kalt und vorweihnachtlich zu Mute gewesen? Ich habe jedenfalls schon Tee getrunken, Kerzen angezündet, mir Wärmeflaschen gemacht und den Herbst begrüßt. Deshalb habe ich auch versucht, meine gestrige Haarwäsche so ein bisschen herbstlich-würzig zu gestalten, mit Duft und wärmenden Gewürzen. Angefangen hat das bei der Auswahl der Haarwaschseife: Mokka von “Alles schöne Dinge” beinhaltet Kaffee, riecht aber auch lecker würzig, ganz leicht nach Zimt, Kardamom, Nelken… Sehr fein! Die “Mokka” ist mit 4% überfettet, enthält aber kein Kokosöl, dafür Babassu und Sheabutter, Freunde meiner Haare. ;-)

INCI: Kaffee (Coffee Arabica), Olivenöl (Olea Europaea), unraff. Babassuöl kbA (Orbygnia Oleifera), Shea Butter (Butyrospermum Parkii), Reiskeimöl (Oryza Sativa), NaOH (Sodium Hydroxide), Castoröl (Ricinus Communis Oil), Koffeinextrakt, Parfüm* (Parfum), Seide (Sericin)

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Der Fünfer-Zopf – Chronik eines Scheiterns

Unser neues Thema im “Flechtwerk” für den August war also der 5er-Zopf. Besonders möchte ich eure Aufmerksamkeit auch auf den Themenzusatz “Variationen” lenken. Denn für jemanden wie Nessa oder Zoey ist der Fünfer natürlich ein Kinderspiel. Nessa hat schon eine Videoanleitung dazu gedreht, für Zoey ist es quasi eine Alltagsfrisur. Naja, und dann komme ich… ;-)

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Krank Haare waschen und Haarseife 11 – Butter Bar Conditioner von Chagrin Valley

WieseGestern musste und wollte ich Haare waschen, ich bin allerdings ein wenig erkältet. Ist schon wieder besser, aber trotzdem nervig, vor allem wenn man die Haare lufttrocknen lassen will. Deshalb bin ich diesmal ein wenig von meiner “Routine” abgewichen, habe verkürzt und geändert. Prewash ersatzlos gestrichen. :-)

Da ich meinen Haaren trotzdem Pflege gönnen wollte, habe ich eine Seife gewählt, von der es heißt, sie sei sehr reichhaltig, es geistert die Zahl von 18% Überfettung durch Internet und LHN: den Butter Bar Conditioner von Chagrin Valley. Ehrlich gesagt glaube ich da nicht dran, denn erstens würde das selbst meine Haare wahrscheinlich klätschig machen und zweitens ist die Seife auch ziemlich fest, also lange nicht so weich wie die 20% überfetteten Körperseifen von Pflegeseifen. Allerdings sind mit Kakao-, Shea-, Babassu- und Mangobutter (und Kokosöl) auch sehr viele feste Fette im Butter Bar. Ob es daran liegt, dass sie trotz hoher Überfettung recht fest ist?

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Französische Classics und Oval Bun

Wie schon erwähnt, hat mir auf dem Langhaarnetzwerktreffen in München die liebe Nessa meine ersten Classics geflochten. Alleine habe ich das noch nicht hinbekommen, ehrlich gesagt habe ich es aber auch noch nie ernsthaft versucht. In jedem Fall wäre es nicht so gleichmäßig und schön geworden wie bei ihr.

Es handelt sich um französische Classics, das heißt zwei französisch geflochtene Zöpfe. Herunterhängend sieht das bei mir dann so aus:

Classics

Französische Classics

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Treffen des Langhaarnetzwerks in Stuttgart und München

Das Langhaarnetzwerk (LHN) ist ja schon seit einer Weile mein Lieblingsaufenthaltsort im Internet. Selten habe ich so viele nette Leute auf einem Haufen erlebt wie dort. Und das Wichtigste: sie interessieren sich alle für HAARE! :-) Da liegt es natürlich nahe, dass man die anderen auch mal kennenlernen will, sich im echten Leben über Frisuren, Haarpflege, Haarschmuck und Haarprobleme austauschen möchte und die schönen Haare der anderen auch mal “in echt” sehen will.

Deshalb war ich in letzter Zeit auf zwei verschiedenen LHN-Treffen, in Stuttgart und in München. Beides waren eher kleine Treffen, beide waren aber extrem nett und unterhaltsam und spannend und lustig. Hier mal zwei Bilder vom Treffen in Stuttgart, natürlich von hinten:

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Engländer, Franzose, Holländer – heute wird’s international

Heute habe ich mal so richtig ungewaschene Haare. Und die (und ein paar einfache Flechtfrisuren) wollte ich euch zeigen. Toll, nicht? ;-)

Längenbild März

Längenbild März – ausgebürstete Wellen

Naja, heute ist Tag 9 nach der letzten Haarwäsche und zum Offentragen, nein, das würde ich mich wirklich nicht trauen. Soo schrecklich sehen sie dann aber auch wieder nicht aus, von hinten (finde ich zumindest), und wenn die Wellen rausgekämmt sind, dann kann man die Haarlänge auch viel besser erkennen (obwohl sie unten immer noch leicht gewellt sind).

Hier also mal eine Art Längenbild vom März, wobei ich versucht habe, in der Mitte eine Strähne etwas nach unten zu ziehen. Was man sieht, sind meine Stufen, naja, richtige Stufen sind es gar nicht, eher ein extremes U.

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