Haarbande | DIY für die Haare

Diesen Monat geht es in der Haarbande um DIY – also „Do it yourself“ Sachen, natürlich für die Haare. Bei mir wird es deshalb eine aktualisierte Sammlung einiger gut erprobter Rezepte und Anleitungen geben, vor allem viel Haarpflege und außerdem bunte Haarbänder. :)

1. DIY Pre Wash Kur

Das, was ich für die Haare sicherlich schon am häufigsten selbstgemacht habe, sind meine Haarkuren, die ich vor der Wäsche anwende. Meinen praktischen Liebling möchte ich euch heute nochmal vorstellen, ich nenne sie „Schüttelkur“, weil ich sie schüttle statt rühre. Hier findet ihr das Originalrezept. Für meine aktuell etwas über schulterlangen Haare reicht in etwa die halbe Menge, ich verwende das wie folgt:

  • 2 EL Flüssigkeit (Haartee bzw. Tee-Rinse, gefiltertes Wasser etc.)
  • 2 EL Conditioner und 1 EL Aloe-Vera-Gel (ein festeres wie das von Sundance, kein ganz flüssiges)
    oder
    3 EL Conditioner
  • 2 EL Öl

Diese Zutaten packe ich in eine verschließbare Dose und schüttle kräftig. Dann wird die Mixtur auf die trockenen Haare gegeben. Ich lasse das ca. eine Stunde einwirken, bevor ich mit Shampoo und/oder Condi auswasche.

2. Schottisches Haaröl

Eine weitere Möglichkeit für eine DIY-Kur vor der Wäsche ist natürlich immer eine Ölkur, entweder schnappt man sich einfach ein paar nette Öle aus der Küche oder von der Körper-/Gesichtspflege oder man mixt noch ätherische Öle dazu, die der Kopfhaut nutzen und das Haarwachstum anregen sollen, zum Beispiel das schottische Haaröl:

Bei den Ölen ist es wirklich recht egal, was man nimmt. Die ätherischen Öle duften jedenfalls gut. Natürlich sollte man sie aber nur bei unempfindlicher Kopfhaut anwenden oder erstmal testen, wie die eigene Kopfhaut reagiert, ätherische Öle sind ja nicht immer unproblematisch! Dann gibt man das Öl reichhaltig auf Haare und Kopfhaut, lässt einwirken und wäscht dann am besten mit Conditioner aus (das geht besser als mit Shampoo).

Das schottische Haaröl riecht jedenfalls umwerfend gut und wenn es den Haarwuchs auch nur ein bisschen anregt, dann ist das doch super. Ansonsten könnt ihr auch Kräuter in Öl einlegen, um duftendes Haaröl zu bekommen, ich habe das schon öfter mit Lavendel gemacht.

Lavendeloel

3. Feuchtigkeitskur nach der Wäsche

Auch für nach der Wäsche habe ich eine DIY-Kur entwickelt, die schön Feuchtigkeit spendet. Der Orininalartikel ist hier. Auch hier halbiere ich für schulterlanges, dickes Haar inzwischen die Mengen:

Einfach alles zusammenrühren, in den frisch gewaschenen, handtuchtrockenen Haaren verteilen, nach Belieben einwirken lassen (15 Minuten bis eine Stunde) und dann mit Wasser ausspülen.

SMT

4. Gewürzessig und Lavendelessig für saure Rinsen

Gerade wenn man Haarseife benutzt, muss man unbedingt sauer rinsen, aber auch sonst schadet es nicht, wenn man es ab und zu macht, denn saure Rinsen entfernen Kalk aus dem Haar und geben dem Haar Glanz. Normaler Apfelessig riecht aber nicht so lecker. Zwar verschwindet der Geruch beim Trocknen tatsächlich recht schnell aus dem Haar, aber trotzdem kann man sich das ja etwas angenehmer gestalten. Ich habe schon Apfelessig mit Lavendel angesetzt und dann duftenden Lavendelessig für die Rinse benutzt. Oder ich habe außer Lavendel noch Kamille, Rosmarin und Roiboos dazugegeben (Berichte hier und hier). Noch besser wird der Apfelessiggeruch aber von Gewürzen und Zitronenschale übertönt. Mein Lieblingsrezept ist das hier:

Genauer beschrieben findet ihr das Rezept nochmal hier, mit Anwendungshinweisen! Pimpen kann man die saure Rinse dann nämlich noch mit Kräuter- oder Früchtetee, meine Tips für einen leichten Rotstich im Haar findet ihr in diesem Blogpost.

Apfelessig mit Gewuerzen

5. Sebum-Mix als Leave-In

Mit Leave-Ins und Pflege für die Haarspitzen habe ich selbst nicht viel DIY-mäßig experimentiert, sondern mich lieber auf die Fachleute (für mich v.a. Heymountain und Less is more) verlassen. Toll fand ich aber das Sebum-Mix, das ich zu Water-Only-Zeiten angemischt habe und das man natürlich auch bei normaler Haarwäsche benutzen kann. Meine leichte Abwandlung des Rezeptes (ohne Kokosöl) sah so aus:

Nähere Infos dazu findet ihr in diesem Artikel.

6. Haarbänder aus Strumpfhosen

Im Basteln bin ich echt nicht begabt. Das einzige, was ich an „Schmückendem“ mal für die Haare selbstgemacht habe, sind Haarbänder aus Strumpfhosen. Das ist wirklich supereinfach, näher beschrieben habe ich es hier. Diese Haarbänder trage ich immer noch gern, besonders beim Trocknen der Haare: man hat dann die Haare aus dem Gesicht und der Frizz wird vorne zumindest etwas angelegt.

Haarbaender aus Strumpfhosen

7. Haartee zum Trinken

Eins meiner liebsten DIYs  für die Haare wirkt nicht auf den Haaren, sondern von innen: mein Haartee, den ich mir aus verschiedenen Rezepten und Quellen zusammengestellt habe. Das bewährte und schon oft angemischte Rezept sieht so aus:

Ihr findet genauere Erläuterungen zum Rezept und zur Wirkung der Kräuter in meinem Artikel zum Haartee.

So, die anderen Mädels haben sicher auch viele tolle Ideen, was man für die Haare alles selbst machen kann, schaut auf der Haarbande-Seite vorbei, da sind wie immer alle Artikel verlinkt. Im Mai geht es in der Haarbande dann um die Frage „Silikon oder kein Silikon“ und verschiedene Antworten darauf.

1 Kommentar

  1. Valandriel Vanyar
    11. April 2017

    Von den hier gezeigten Sachen habe ich tatsächlich nur solche DIY-Kuren angemischt, die mache ich wirklich regelmäßig. Rinsen & co verwende ich gar nicht mehr, Haarbänder nutze ich selten, mit ätherischen Ölen auf meiner KH muss ich vorsichtig sein und Tees trinke ich rein dem Genuss nach, ohne explizit was für die Haare auszuwählen.
    Aber mir fällt auf, dass man meinen Spitzenbalsam tatsächlich in die Nähe des Sebum-Mix stellen kann!

    LG Valandriel

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