Was der Haarschnitt geändert hat – und was nicht

Okay, Zeit für einen kleinen Rückblick. Hier habe ich euch erzählt, dass ich meine langen Haare von Hüftlänge auf Schulterlänge abgeschnitten habe und hier gibt es einen Artikel zu den Punkten, die mich an meinen langen Haaren genervt haben. Es gab auch noch andere Gründe, warum ich mir die Haare geschnitten habe, aber mal zurück zu den nervigen Aspekten meiner Haarpracht und hin zu der Frage, ob sich die nach dem Haarschnitt und mit der neuen Haarlänge nun erledigt haben. Und ein paar Bilder bekommt ihr natürlich auch nochmal zu sehen.

Ich gliedere den Artikel mal so wie den “Beschwerde-Post” zu den langen Haaren, damit man besser vergleichen kann. :D

Mehr

Was mich an meinen langen Haaren genervt hat

Dies wird also Teil eins der Antwort auf die Warum-Frage. Warum habe ich mir also die Haare abgeschnitten, wie ich hier berichtet habe? Ich habe beschlossen, dass es gleich zwei Artikel zum Thema gibt, weil die Antwort auf die Warum-Frage ziemlich komplex ist und weil es einige von euch zu interessieren scheint. Also werde ich hier einmal über die äußeren Gründe schreiben und das waren vor allem meine Nerven: was mich an meinen langen Haaren genervt hat. Natürlich sind Nerven irgendwie auch “innen”, aber die Gründe für deren Zerrüttung sind doch objektiv erkennbar und äußerlich benennbar. Und dann wird ein Artikel zu noch mehr wirklich echt inneren Gründen folgen.

Vorausschicken möchte ich noch, dass das kein allgemeiner “Lange Haare nerven”-Artikel ist. Lange Haare an anderen Personen nerven mich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich finde sie allermeist sehr, sehr hübsch. Und andererseits betrifft das Genervtsein nicht ausschließlich das von den langen Haare an mir selbst, sondern auch ausschließlich von meinen langen Haaren. Wären meine Haare nämlich nur ein bisschen anders, etwas weniger, etwas dünner, etwas glatter, etwas weniger wuschelig eben, dann hätte ich wahrscheinlich nur einen Bruchteil des Genervtseins empfunden. Also: der Artikel betrifft MEINE langen Haare AN MIR. Nichts anderes. Dekoriert wird der Artikel – unpassenderweise – von ein paar Bildern aus dem Sommer in Südfrankreich, da waren meine Haare nämlich noch lang. Glücklicher bin und bleibe ich aber nach dem Schnitt.

Mehr

CO, Conditioner Only oder No Poo – zwei Haarwäschen und eine Anleitung

Balea Feige Perle 2In den letzten 1,5 Wochen war ich ein kleines bisschen seifenmüde. Mit Rinse und Condi danach undsoweiter ist das halt doch ein bisschen Aufwand. Deshalb – und weil ich zwischendurch auch Urlaub im Kalk-Gebiet gemacht habe – habe ich nun gleich zwei Mal nach der CO-Methode gewaschen. Conditioner Only ist das, was nach Curly Girl den Lockenmädels empfohlen wird, um die Haare bei der Wäsche nicht so auszutrocknen und die Locken dadurch zu schützen. No-Poo bedeutet, dass man kein ShamPoo verwendet. :-) Das habe ich ja sowieso ewig nicht getan.

Aber ich wollte einfach mal wieder mit nur einem Produkt und ohne Rinse unter die Dusche zum Haarewaschen spazieren. Also wirklich nur Condi. CO ist ja auch die Methode, die ich vor der Entdeckung von Seife angewendet habe. Und ich wollte mal wieder sehen, wie meine Haare damit werden, ob sich der ganze Aufwand mit Seife eigentlich “lohnt”. Und zuletzt wollte ich auch unbedingt den von AniTa so hochgelobten Feige-Perle-Conditioner von Balea ausprobieren! Den habe ich mir dann gleich als erstes vorgenommen und habe nur damit die Haare gewaschen.

Mehr

Kokosmilch-Kur und Coconut Milk Haarwaschseife von Chagrin Valley

CV Coconut Milk 2Diesmal habe ich für eine extrem hohe Kokosmilch-Dosis gesorgt. Ein Mal gab es Kokosmilch in der Seife und davor schon in der Kur. Am Vortag übrigens im Smoothie (der mich auf die Idee gebracht hat): eine 3/4 Dose Kokosmilch und dazu 1/2 Ananas, 1 Mango, 1 Maracuja, 1 Banane, Zitronensaft und alles gemixt. Sehr lecker!

Und dazu musste ich dann eben die Kokosmilch-Haarkur kreieren:

Alles wie immer in der Kitchen-Aid schön cremig aufgeschlagen. Problem dabei war, dass die Masse irgendwann ausgeflockt ist – ich nehme mal an, weil Kokosöl und Kokosmilch (hatte ich seit dem Vortag im Kühlschrank stehen) erst warm und dann wieder kalt geworden sind. Jedenfalls habe ich dann die ganze Masse in der Schüssel in ein warmes Wasserbad gestellt, beim Umrühren ist dann eine homogene, allerdings auch ziemlich flüssige Masse entstanden.

Mehr

Einkäufe bei Heymountain, Behawe, iherb & Tangle-Teezer-Rückfall

Klar bin ich rückfällig geworden, als ich die vielen neuen Herbst-/Winter- und Weihnachtssachen bei Heymountain gesehen habe. Deshalb möchte ich die Sachen aus meiner letzten Bestellung bei Heymountain und zusätzlich meine Bestellungen bei behawe und iherb zeigen. Und einen neuen Tangle Teezer habe ich auch. Aber jetzt erstmal Heymountain:

Heymountain Einkauf

mein Einkauf bei Heymountain

Viele bunte Döschen und Tabs. :-) Bestellt habe ich zwei Haarcremes und zwar die Amazone Hair Cream und die Nights in white Satin Hair Cream, erstere riecht nach Bergamotte, Orchideen, Rose und Vanille, hat aber einen grünlichen Unterton, zweitere riecht nach Bergamotte, Lilien, Iris, Basilikum und exotischen Hölzern, wobei ich das holzige sehr deutlich rausrieche. Beide Düfte sind recht natürlich (eben nicht “künstlich” nach Zuckerwatte oder Karamell) und irgendwie blumig-grün, beide Düfte sind auch nicht so intensiv wie andere Heymountain-Sachen. Ich mag das gerne, da ich so auch mehr von den Haarcremes verwenden kann, ohne gleich zu stark zu duften. Ich empfinde beide Düfte als sehr angenehm und ausgeglichen, muss aber erst noch etwas testen.

Mehr

Reines Gewissen aus Steffis Hexenküche und Kinky Curly Curling Custard

Bei mir ist gerade richtig viel los, mein Urlaub ist vorbei, ich habe einen neuen Computer und alles geht durcheinander. Deshalb hier mit großer Verspätung der Bericht zur Haarwäsche am Samstag und das auch nur kurz.

Prewash bzw. LOC

Am Samstag habe ich gewaschen, ohne viel Zeit für eine eigentliche Prewash-Kur zu haben, deshalb habe ich frühmorgens etwas LOC gemacht: Haare mit destilliertem Wasser leicht angefeuchtet, das Sundance Aloe-Vera-Gel dazu, dann etwas Alverde Haaröl Mandel-Argan und zum Schluss eine kleine Portion Alverde Körperbutter Verveine (die Haarbutter habe ich ja schon letztes Mal verwendet und wollte meinen Haaren nicht zu viele Proteine zumuten). Für die kurze Zeit ist es dann egal, wenn alles klebt… Das Zeugs habe ich dann mit einem Haarstab von Ed aus Acryl hochgesteckt und habe weiter das getan, was ich zu tun hatte.

Mehr

Meine bisherige Haarpflege

Wie gesagt benutze ich schon sehr lange nur Naturkosmetik. Hier möchte ich mal beschreiben, wie meine bisherige Haarpflegeroutine (die sich einigermaßen bewährt hat, mit der ich aber noch nicht zu 100% zufrieden bin) aussah und welche Produkte ich unter anderem verwendet habe.

  • Haarwaschrhythmus: Da werden gleich die ersten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, das ist schon klar! Aber wenn mir etwas eingeleuchtet hat, dann das Bild vom kostbaren Wollpulli oder der Seidenunterwäsche, die durch jedes Mal waschen nicht schöner werden, sondern im Gegenteil. Kostbare Fasern sollte man vorsichtig und selten waschen. Die Haare ebenso. Deshalb ist mein Haarwaschrhythmus schon seit Jahren (außer als sie ganz kurz waren) bei höchstens 1x pro Woche. Zwischendurch habe ich 14 Tage ausprobiert, das ging, war mir aber doch zu lang, momentan bin ich bei 10 Tagen und möchte das eigentlich auch beibehalten. Ich habe trockenes Haar, meine Kopfhaut fettet nicht stark nach, ich könnte fast eine Woche lang auch offen tragen (was ich jetzt im Winter aber ohnehin nur selten tue). Kurz nach der Wäsche sind die Haare ohnehin schlecht zu frisieren, da ich aber gerne dutte, ist das ein weiterer Grund, nicht so oft zu waschen. Die Längen trocknen bei mir auf die Dauer eher aus, so dass ich einiges an Pflege reingeben und letztendlich eben wieder waschen/kuren muss.
Mehr